ki-hackathon

KI-Hackathon

Künstliche Intelligenz (KI) ist heutzutage in aller Munde. Das Potential von KI ist spätestens seit Chat-GPT mehr als ersichtlich. Oftmals bleibt der Begriff dabei aber abstrakt und man kann sich KI in der Anwendung nicht vorstellen. Sogar im Informatik-Studium wird oft das tatsächliche Erstellen einer KI etwas vernachlässigt und sich mehr auf die Theorie konzentriert. Das man mit ein wenig Vorwissen im Programmieren aber auch schon sehr schnell und überraschend simpel vielversprechende Ergebnisse mit eigenen KIs erzielen kann, ist den meisten Leuten nicht bewusst. Daher baucht es Events, die dies verdeutlichen. Das war die Grundmotivation für unser Projekt.

Ein Hackathon ist eine kollaborative Veranstaltung, bei der Teams aus Entwickler:innen, Designer:innen und anderen Kreativen innerhalb einer begrenzten Zeitspanne intensiv an der Lösung eines spezifischen Problems arbeiten. Diese Events können wenige Stunden bis mehrere Tage dauern und dienen dazu, innovative Ideen zu generieren, Prototypen zu erstellen und Wettbewerbe auszutragen. Hackathons finden in verschiedenen Bereichen statt und fördern Teamarbeit, kreative Lösungsansätze und Networking. Am Ende präsentieren die Teams ihre Ergebnisse vor einer Jury oder einem Publikum.

Die begrenzte Zeitspanne zwingt die Teilnehmenden dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und rasche Lösungen für aktuelle Probleme zu finden, was in der sich schnell entwickelnden KI-Welt von Vorteil ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. KI-Hackathons ziehen oft Teilnehmnde aus verschiedenen Fachrichtungen an, darunter Datenwissenschaftler:innen, Ingenieur:innen, Designer:innen und Domain-Expert:innen. Diese vielfältigen Perspektiven ermöglichen es, KI-Modelle aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und vielseitige Lösungen zu entwickeln.

Die Möglichkeit, Prototypen von KI-Modellen zu erstellen und Experimente durchzuführen, ohne sich auf langwierige Entwicklungszyklen festzulegen, ist ein weiterer Vorteil von Hackathons. Dies ermöglicht es den Teilnehmenden, Ideen schnell zu testen und zu validieren.

Darüber hinaus dienen Hackathons als Plattform für das Lernen und den Wissenstransfer. Teilnehmende haben die Gelegenheit, neue KI-Technologien, Frameworks und Tools zu erkunden und voneinander zu lernen. Hackathons fördern auch das Networking und den Aufbau von Gemeinschaften in der KI-Branche. Sie bringen Fachleute und Enthusiasten zusammen und ermöglichen den Austausch von Erfahrungen sowie das Knüpfen von Kontakten.

Das übergeordnete Ziel des Projektes ist es die Begeisterung für KI zu verstärken bzw zu wecken, indem es den Teilnehmenden die Möglichkeit gibt, praktische Erfahrungen mit KI-Anwendungen zu sammeln. Zweitens dient es dazu, die Vielseitigkeit von KI zu demonstrieren, indem die KI-Herausforderung so gestellt wird, dass unterschiedliche Anwendungsbereiche abgedeckt werden und man den Bezug raus aus dem reinen Coding nimmt. Drittens zielt der KI-Hackathon darauf ab, Wissen zu vermitteln, sei es durch Schulungsmaterialien, Workshops oder den Disskurs mit Expert:innen, um den Teilnehmenden neue Fähigkeiten im Bereich KI zu vermitteln. Darüber hinaus soll das Projekt das Aufbauen von Gemeinschaften und Netzwerken in der KI-Branche ermöglichen, indem es den Austausch von Ideen und Erfahrungen fördert.

Die Zeigruppe des Hackathons umschließt Interessierte, Anfänger:innen und Fortgeschrittene KI-begeisterte Menschen. Durch zusätzliches Material und gemischte Gruppen sollen alle Beteiligte die Möglichkeit haben ihren Impuls für die gemeinsame Bewältigung der Aufgabe beizusteuern. Es soll nicht unbedingt so sein, dass jede Person gleich viele Impulse gibt, aber gerade Anfänger:innen sollen sehen wie schnell man zu Lösungen kommt und diese dann auch nachvollziehen können.

Es soll verstärkt darauf geachtet werden auch mehr weiblich gelesene Menschen für den Hackathon zu gewinnen, indem entsprechende Verbreitungskanäle der TU genutzt werden.

Aufgabe war es die Auflösung von Bildern, von Gesteinsproben eines Robotter auf einem fernen Planeten, zu erhöhen. Dadurch sollen Strukturen und Merkmale besser zu sehen sein und die Bilder für die weitere Analyse mehr Information bereit stellen. Die Aufgabe nahm damit Bezug zu einem realen Problem und konnte zeigen, dass KI oft an Schnittstellen eingesetzt wird (hier Geologie und Astrologie).

100 Teilehmende sollen innerhalb von 10 Stunden in Gruppen von a 5 Teilehmenden die Aufgabe gemeinsam lösen. Dabei war es möglich die erarbeiteten Lösungen zu testen und zu schauen wie man abschneidet. Für Verpflegung wurde gesorgt und auch die Räume wurden für Gruppenarbeiten passend arrangiert.

Während des Events gab es die Möglichkeit von Hilfe der Betreuenden, bei denen sich Teilnehmende neue Impulse für das Lösen der Aufgaben beschaffen konnten oder.

Das Projekt benötigte sehr viel Organisationsaufwand, bei dem uns der BILSS-Verein zum Glück Unterstützung leistete. Wir sind aber davon überzeugt, dass sich der Aufwand lohnte, da KI zukunftsweisend ist und wir als Studierende der TU Verantwortung dafür tragen Menschen darüber aufzuklären und dafür zu begeistern. Wir hoffen mit diesem Event der TU Berlin zeigen zu können, wie sinnvoll dieses Format für den Wissensaustausch ist. Die Durchführung machte viel Spaß und wir würden das Event als vollen Erfolg bewerten!

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  • Zuletzt geändert: 2023/11/02 12:38
  • von josh1997